Hundepflege im Winter: Was Hundebesitzer im Kanton Zürich wissen sollten
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Hundepflege im Winter: Was Hundebesitzer im Kanton Zürich wissen sollten

12. März 20264 minGelbe Pfoten
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Der Winter im Kanton Zürich bringt Schnee, Eis, Streusalz auf den Strassen und Temperaturen, die weit unter den Gefrierpunkt sinken können. Für Ihren Hund bedeutet diese Jahreszeit besondere Herausforderungen, die weit über einen warmen Mantel hinausgehen. In diesem Ratgeber haben wir alles zusammengestellt, was Sie wissen müssen, um Ihr Tier durch die kältesten Monate des Jahres gesund, wohl und aktiv zu begleiten.


Die Pfoten sind die grösste Schwachstelle


Der direkte Kontakt mit dem Boden macht die Pfoten zur verwundbarsten Stelle Ihres Hundes im Winter. Das Streusalz auf den Strassen in Zürich und Umgebung ist wirkungsvoll gegen Glatteis, aber es greift die empfindliche Haut der Pfoten an.


Waschen Sie die Pfoten Ihres Hundes nach jedem Spaziergang mit lauwarmem Wasser ab. Achten Sie besonders auf die Zwischenräume zwischen den Zehen, wo sich Salz und kleine Eisstücke ansammeln können. Ein hochwertiger Pfotenbalsam, regelmässig aufgetragen, bildet eine Schutzschicht, die Reizungen reduziert und die Haut geschmeidig hält.


Zeigt Ihr Hund beim Gehen Zeichen von Unbehagen, hebt er die Pfoten abwechselnd hoch, leckt übermässig oder zögert er beim Auftreten, kann das ein Hinweis sein, dass die Pfoten sofortige Aufmerksamkeit brauchen.


Gepflegtes Fell schützt vor Kälte


Das Fell Ihres Hundes ist seine natürliche Isolierung. Ein sauberes, gebürstetes und verfilzungsfreies Fell isoliert deutlich besser als ein verfilztes oder schmutziges, das Feuchtigkeit an der Haut ansammeln und Hautreizungen begünstigen kann.


Bürsten Sie Ihren Hund während des Winters regelmässig, vor allem wenn er oft in Schnee oder Schlamm unterwegs ist. Trocknen Sie das Fell nach nassen Spaziergängen gründlich ab, bevor Ihr Hund sich hinlegt. Besonders die Bauchregion, die Achseln und die Leistengegend trocknen langsamer und brauchen mehr Aufmerksamkeit.


Ein wichtiger Hinweis für Besitzer langhaariger Rassen in Zürich: das Fell, das zwischen den Zehenballen wächst, sammelt im Winter leicht Schneebällchen und Eisklumpen an. Wer dieses Fell in den Wintermonaten regelmässig trimmt, erspart dem Hund erhebliches Unbehagen.


Ernährung: Im Winter braucht der Körper mehr Energie


Aktive Hunde, die auch im Winter regelmässig bewegt werden, verbrennen mehr Kalorien als im Sommer. Der Organismus arbeitet härter, um die Körpertemperatur zu halten, und das schlägt sich im Energiebedarf des Tieres nieder.


Wenn Ihr Hund sehr aktiv ist und viel Zeit im Freien verbringt, kann es sinnvoll sein, die Futtermenge in den kälteren Monaten leicht zu erhöhen. Sprechen Sie bei Unsicherheit über die richtige Menge für Rasse und Gewicht Ihres Tieres mit Ihrem Tierarzt in Zürich.


Andererseits brauchen weniger aktive Hunde, die den Winter hauptsächlich drinnen verbringen, möglicherweise weniger Futter. Übergewicht ist im Winter genauso ein Thema wie zu jeder anderen Jahreszeit.


Bewegung: Weniger heisst nicht gar nicht


Der Gedanke, Spaziergänge im Winter zu verkürzen, ist verständlich. Aber regelmässige Bewegung ist für die körperliche und geistige Gesundheit Ihres Hundes unverzichtbar, unabhängig von der Temperatur.


Eine bewährte Strategie für kalte Tage in Zürich ist es, kürzere, dafür häufigere Spaziergänge zu machen. Statt einer langen Runde am Morgen lieber drei oder vier kürzere Ausflüge über den Tag verteilt. So bleibt der Hund aktiv, ohne zu lange der Kälte ausgesetzt zu sein.


An Frosttagen oder bei starkem Schneefall sind Gebiete mit weniger Streusalz auf den Strassen zu bevorzugen. Parks wie der Üetliberg oder die Ufer des Zürichsees bieten natürlichere Untergründe mit weniger chemischer Behandlung.


Achtung bei Seen und Flüssen: Hunde, die gerne schwimmen, schätzen die Gefahr durch eiskaltes Wasser oft falsch ein. Beaufsichtigen Sie Badeaktionen in der Natur während des Winters immer aufmerksam.


Hundebekleidung: Wann sie wirklich sinnvoll ist


Nicht jeder Hund braucht im Winter Kleidung, aber für manche kann ein Mantel einen echten Unterschied machen.


Am meisten profitieren kurzhaarige Rassen wie Boxer, Dackel oder Windhund von zusätzlichem Schutz, ältere Hunde mit eingeschränkter Wärmeregulierung sowie kleinere Tiere mit weniger Körpermasse zur Wärmespeicherung.


Rassen mit dichtem Doppelmantel wie Husky, Berner Sennhund oder Border Collie brauchen in der Regel keine zusätzliche Bekleidung und können sich darunter sogar überhitzen.


Wenn Sie sich für einen Mantel entscheiden, achten Sie darauf, dass er gut sitzt ohne die Bewegung einzuschränken, den Rumpf abdeckt (das ist die wichtigste Zone) und sich leicht an- und ausziehen lässt. In Zürich finden Sie spezialisierte Geschäfte für Hundezubehör im Quartier Wiedikon und rund ums Niederdorf.


Zeichen, dass Ihr Hund zu kalt ist


Kennen Sie die Signale, dass Ihr Hund zu stark friert und nach Hause sollte:


  • Anhaltendes Zittern
  • Langsames Gehen oder Widerwille, den Spaziergang fortzusetzen
  • Eingezogene Haltung mit dem Schwanz zwischen den Beinen
  • Häufiges Abheben der Pfoten vom Boden
  • Kalte Ohren oder kalte Nasenspitze beim Anfassen

  • Wichtig: Bei längerer Exposition gegenüber extremer Kälte besteht echte Unterkühlung-Gefahr. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unterkühlt ist, wärmen Sie ihn langsam mit einer Decke auf und kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt in Zürich oder eine Notfallklinik.


    Gut durch den Winter kommen


    Auf Gelbe Pfoten finden Sie eine Auswahl an Pflegedienstleistern, Tierärzten und Hundesittern im Kanton Zürich, die Ihnen und Ihrem Hund auch in der kältesten Jahreszeit zur Seite stehen.


    Pflegeangebote im Kanton Zürich entdecken


    Mit der richtigen Vorbereitung kann der Winter eine der schönsten Jahreszeiten für Spaziergänge mit Ihrem Hund in Zürich sein.

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