Zecken beim Hund im Kanton Zürich: Vorbeugung, Schutz und richtiges Handeln
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Zecken beim Hund im Kanton Zürich: Vorbeugung, Schutz und richtiges Handeln

9. April 20267 minGelbe Pfoten
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Die Zeckensaison im Kanton Zürich beginnt früher als viele Hundebesitzer vermuten. Ab März, wenn die Temperaturen über sieben Grad steigen, werden diese Parasiten aktiv und stellen bei jedem Spaziergang in der Natur ein echtes Risiko für Ihren Hund dar. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihr Tier schützen, was zu tun ist, wenn Sie eine Zecke finden, und welche Krankheiten sie in der Region Zürich übertragen kann.


Wann und wo Zecken in Zürich ein Risiko sind


Der Kanton Zürich gehört zu den Regionen der Schweiz mit der höchsten Zeckendichte. Besonders gefährdet sind Gebiete mit hohem Bewuchs, Gebüsch, Wald und Wiesen. Der Üetliberg, die Ufer des Zürichsees, die Waldgebiete rund um Winterthur und die ländlichen Gebiete zwischen Uster und Dübendorf sind Beispiele für Orte mit erhöhtem Risiko in den warmen Monaten.


Die Hauptsaison läuft von März bis November, mit Höhepunkten im April, Mai und September. Bei milden Wintern, wie sie Zürich in den letzten Jahren erlebt hat, können Zecken jedoch praktisch das ganze Jahr über aktiv sein.


Wichtig: Der Kanton Zürich ist ein FSME-Risikogebiet. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt Hundebesitzern, sich über die aktuellen Risikogebiete zu informieren und ihren Tierarzt regelmässig zu konsultieren.


Durch Zecken übertragene Krankheiten in der Schweiz


In der Schweiz sind die zwei wichtigsten durch Zecken übertragenen Risiken für Hunde die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Obwohl FSME vor allem Menschen betrifft, kann die Lyme-Borreliose für Hunde ernsthaft werden.


Die Lyme-Borreliose wird durch die Bakterie Borrelia burgdorferi verursacht und kann Symptome wie grundloses Lahmen, Fieber, Appetitlosigkeit, Lethargie und in fortgeschrittenen Fällen schwere Nierenprobleme hervorrufen. Das Problem: Die Symptome können Wochen oder Monate nach dem Biss auftreten, was eine Diagnose erschwert.


Eine weitere in der Region vorkommende Erkrankung ist die Anaplasmose, ebenfalls durch Zecken übertragen und mit ähnlichen Symptomen wie die Lyme-Borreliose. Ihr Tierarzt in Zürich kann spezifische Tests durchführen, wenn ein Infektionsverdacht besteht.


1. Vorbeugung: Die wichtigsten Schutzmassnahmen


Vorbeugung ist deutlich wirksamer als Behandlung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, und die ideale Wahl hängt vom Lebensstil Ihres Hundes und der Empfehlung Ihres Tierarztes ab:


  • Antiparasitäre Halsbänder wie Seresto geben Wirkstoffe über mehrere Monate kontinuierlich ab und sind eine der praktischsten Schutzformen für Hunde, die viel Zeit im Freien verbringen.

  • Spot-on-Pipetten werden direkt auf die Haut zwischen den Schulterblättern aufgetragen und wirken drei bis vier Wochen. Sie sind einfach anzuwenden und effektiv, müssen aber regelmässig erneuert werden.

  • Orale Präparate wie Bravecto oder NexGard bieten je nach Produkt ein bis drei Monate Schutz pro Dosis und sind eine bequeme Option für Hunde, die häufig schwimmen oder regelmässig gebadet werden.

  • Sprays und antiparasitäre Shampoos wirken kürzer und werden in der Regel als Ergänzung zu anderen Schutzmassnahmen eingesetzt.

  • Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt in Zürich über die für Ihren Hund am besten geeignete Option. Die Kombination mehrerer Methoden ist manchmal der wirkungsvollste Ansatz.


    2. Was nach jedem Spaziergang zu tun ist


    Auch mit antiparasitärem Schutz ist es wichtig, Ihren Hund nach jedem Spaziergang in Risikogebieten zu kontrollieren. Zecken bevorzugen warme Körperstellen mit dünnem Fell. Prüfen Sie besonders:


  • Kopf und Ohren
  • Hals und Halsband-Bereich
  • Achseln und Leistengegend
  • Zwischen den Zehenballen
  • Bereich rund um den Schwanz

  • Ein feiner Kamm oder das systematische Abfahren des Fells mit den Händen hilft, Zecken zu finden, bevor sie sich vollständig festgebissen haben. Je früher sie gefunden werden, desto geringer ist das Übertragungsrisiko.


    3. Wie man eine Zecke richtig entfernt


    Wenn Sie eine bereits festgebissene Zecke an Ihrem Hund finden, ist die richtige Entfernung wichtig, um das Infektionsrisiko nicht zu erhöhen:


  • Schritt 1: Verwenden Sie eine Spitzzange oder einen speziellen Zeckenentferner. Greifen Sie die Zecke so nah wie möglich an der Haut, ohne den Körper des Parasiten zu quetschen.

  • Schritt 2: Ziehen Sie mit einer ruhigen, geraden Aufwärtsbewegung. Nicht drehen, nicht quetschen und vor der Entfernung kein Öl, keinen Alkohol oder andere Mittel auftragen.

  • Schritt 3: Nach der Entfernung die Stelle mit einem Antiseptikum desinfizieren und die Hände gründlich waschen. Notieren Sie das Datum und beobachten Sie Ihren Hund in den folgenden Wochen.

  • Achtung: Wenn nach der Entfernung Symptome wie Fieber, Lahmen, Lethargie oder Appetitlosigkeit auftreten, kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt in Zürich.


    4. Impfung gegen Lyme-Borreliose


    Es gibt eine Impfung gegen Lyme-Borreliose für Hunde, die besonders für Tiere empfohlen wird, die in Waldgebieten und Hochrisikogebieten wie denen des Kantons Zürich viel Zeit verbringen. Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob sie für Ihren Hund sinnvoll ist.


    Die Impfung ersetzt nicht den antiparasitären Schutz, bietet aber eine zusätzliche Schutzebene, die in dieser Region besonders relevant ist.


    Tierärzte und Pflegeangebote im Kanton Zürich finden


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    Tierärzte im Kanton Zürich entdecken


    Mit den richtigen Gewohnheiten und einem guten Tierarzt an Ihrer Seite ist der Schutz Ihres Hundes vor Zecken im Kanton Zürich gut zu bewältigen.

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